Francotyp-Postalia erhöht Prognose für 2010

Birkenwerder, 18.11.2010
  • hacken Created with Sketch. Unternehmen erwartet für das laufende Jahr Umsatz zwischen 140 und 145 Mio. Euro und EBITDA zwischen 24 und 26 Mio. Euro vor Restrukturierung
  • hacken Created with Sketch. Umsatz und Konzernergebnis nach neun Monaten deutlich über Vorjahresniveau
  • hacken Created with Sketch. Neuausrichtung des Produktionsbereichs geplant

Die Francotyp-Postalia Holding AG, ein weltweit tätiger Dienstleister für die Postbearbeitung, erhöht ihre Prognose für das Gesamtjahr. Angesichts des guten Geschäftsverlaufes im dritten Quartal 2010 erwartet das Unternehmen für 2010 einen Umsatz zwischen 140 und 145 Mio. Euro und ein EBITDA zwischen 24 und 26 Mio. Euro vor Restrukturierungskosten. Bislang waren ein Umsatz von 130 bis 135 Mio. Euro sowie ein EBITDA-Ergebnis zwischen 22 und 24 Mio. Euro geplant. Aufgrund einer geplanten Restrukturierung im Produktionsbereich bildete das Unternehmen im dritten Quartal eine Rückstellung in Höhe von 1,3 Mio. Euro.

In den ersten neun Monaten des laufenden Jahres konnte die FP-Gruppe trotz gestiegener Materialaufwendungen ihre Ertragskraft deutlich verbessern. So erhöhte das Unternehmen das EBITDA-Ergebnis auf 18,9 Mio. Euro im Vergleich zu 14,2 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Bereinigt um die Rückstellung für Restrukturierungen in Höhe von 1,3 Mio. Euro erzielte die FP-Gruppe in den ersten drei Quartalen 2010 sogar ein EBITDA in Höhe von 20,2 Mio. Euro.

Das Konzernergebnis konnte die FP-Gruppe ebenfalls deutlich verbessern. Die positive Entwicklung der Vorquartale setzte sich im dritten Quartal 2010 fort: Nach einem ausgeglichenen Konzernergebnis im zweiten Quartal 2010 konnte die FP-Gruppe im dritten Quartal 2010 einen Konzerngewinn von 1,6 Mio. Euro erzielen. Im Vorjahresquartal war noch ein negatives Ergebnis von -1,6 Mio. Euro angefallen. Auf Neunmonatssicht erzielte das Unternehmen einen Konzerngewinn in Höhe von 0,8 Mio. Euro, während im Vorjahreszeitraum noch ein Konzernverlust von -6,5 Mio. Euro angefallen war.

Der Free Cashflow, der Saldo von Mittelzufluss aus der Geschäftstätigkeit und dem Mittelabfluss aus der Investitionstätigkeit, stieg in den ersten neun Monaten des laufenden Jahres auf 7,4 Mio. Euro gegenüber 5,5 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum.

Umsatzanstieg aufgrund Neuregelung in Deutschland

In den ersten drei Quartalen 2010 erzielte die FP-Gruppe einen Umsatz von 105,8 Mio. Euro gegenüber 97,3 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Zurückzuführen ist der Umsatzanstieg neben der Erholung der Weltwirtschaft und den Erfolgen bei der Weiterentwicklung zu einem Serviceanbieter insbesondere auf eine geänderte Ausweislogik im Rahmen der Neuregelung der Umsatzsteuer auf Postleistungen in Deutschland zum 1. Juli 2010. Im dritten Quartal 2010 erwirtschaftete die FP-Gruppe dadurch Umsatzerlöse in Höhe von 39,8 Mio. Euro im Vergleich zu 30,4 Mio. Euro im dritten Quartal 2009. Der positive Umsatzeffekt im Rahmen der Neuregelung trug auch maßgeblich zu einer Erhöhung der wiederkehrenden Umsätze nach neun Monaten auf 79,5 Mio. Euro gegenüber 72,5 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum bei. Diese nachhaltigen Erträge umfassen neben den Postdienstleistungen auch Umsätze aus Serviceverträgen, dem Mietgeschäft, dem Teleporto, dem Verkauf von Verbrauchsmaterialien sowie den Softwarelösungen. Zukunftsfähigkeit der FP-Gruppe

„Mit den Ergebnissen der ersten neun Monate befindet sich unser Unternehmen auf einem guten Weg. Dennoch müssen wir unsere geplante Restrukturierung in der Produktion erfolgreich umsetzen, um die Zukunftsfähigkeit der FP-Gruppe langfristig zu sichern“, erklärt Hans Szymanski, Finanzvorstand des Unternehmens. Francotyp-Postalia plant eine Neuausrichtung des Produktionsbereichs, in dem insgesamt 120 Mitarbeiter beschäftigt sind. Dabei kommen auch Teilschließungen einzelner Bereiche der Produktion sowie weitere Restrukturierungen in Betracht.

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