Im Einsatz auf den Straßen Berlins 

EINE SAUBERE LÖSUNG: SEIT 2010 KOOPERIERT DIE BERLINER STADTREINIGUNG (BSR) IN DER POSTBEARBEITUNG MIT FRANCOTYP-POSTALIA, DEM EXPERTEN FÜR SICHERES MAIL-BUSINESS UND SICHERE DIGITALE KOMMUNIKATIONSPROZESSE. DIE GESCHICHTE EINER ERFOLGREICHEN ZUSAMMENARBEIT.

  • Created with Sketch. Beschäftigte BSR : 5.400
  • Created with Sketch. Lösungen: Input- und Output-Management 
  • Created with Sketch. Kunde seit: 2010

„Das ist für uns eine gute Lösung. Wir konzentrieren uns gern auf unser Kerngeschäft: Darauf, die Straßen zu reinigen, Müll abzuholen – und natürlich auf unsere internen kaufmännischen Prozesse. All das, was andere besser und kostengünstiger erledigen können, geben wir gerne in zuverlässige Hände ab.“

Ute Schäfer, Leiterin der Kundenbetreuung

Hier sind echte Frühaufsteher im Einsatz: Lange vor Sonnenaufgang rollen die Fahrzeuge von den Betriebshöfen der Berliner Stadtreinigung (BSR), an Bord die Männer und Frauen in Orange. Ihr Job: jeden Tag, während Berlin noch schläft (oder feiert), die Straßen der Metropole zuverlässig zu säubern und den Abfall ihrer zwei Millionen Haushalte zu entsorgen. Ein Flächenvergleich macht die Ausmaße dieser gigantischen Aufgabe deutlich: Auf der Fläche, für die die BSR zuständig ist, fänden München, Stuttgart und Frankfurt am Main gemeinsam Platz – und die Strecke, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter jedes Jahr reinigen, entspricht in ihrer Kilometerzahl 35 Erdumrundungen. Kein Wunder also, dass die BSR mit 5.400 Beschäftigten Deutschlands größtes kommunales Stadtreinigungsunternehmen ist.

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Dass das Unternehmen einen guten Job macht, ist bekannt: Als Arbeitgeberin und Ausbildungsbetrieb genießt die BSR einen hervorragenden Ruf, wurde für ihr Engagement mehrfach ausgezeichnet. Und das Thema Umweltschutz geht sie mit innovativen Lösungen an: So tankt z. B. die Hälfte aller BSR-Fahrzeuge Biogas, das die BSR in der eigenen Vergärungsanlage aus den Berliner Bioabfällen gewinnt. Intern organisiert sich das Stadtreinigungsunternehmen so, dass seine Abläufe wie am Schnürchen klappen – u. a. eben in Zusammenarbeit mit externen Dienstleistern wie der hundertprozentigen FP Tochter IAB, die sich bereits vor über 20 Jahren auf digitale und hybride Lösungen für die Postbearbeitung spezialisiert hat und heute Unterstützung bei der Kundenkommunikation auf allen Kanälen anbietet: über soziale Netzwerke ebenso wie über Smartphone, E-Mails oder den klassischen Brief. „Das ist für uns eine gute Lösung. Wir konzentrieren uns gern auf unser Kerngeschäft: darauf, die Straßen zu reinigen und den Müll abzuholen und zu entsorgen – und natürlich auf unsere internen kaufmännischen Prozesse. All das, was andere besser und kostengünstiger erledigen können, geben wir gerne in zuverlässige Hände ab“, erklärt Ute Schäfer, Leiterin der BSR-Kundenbetreuung, die Zusammenarbeit mit dem Dienstleister.

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Die Kooperation der beiden Unternehmen begann 2010. Damals ging es in erster Linie um den Druck und Versand eines hohen Volumens an Postsendungen wie Rechnungen, Mahnungen, Rücklastschriften und Infoschreiben mit Beilagen. Hierfür erhält der Post-Experte die digitalen Daten direkt von der BSR. In seinen Hallen stehen hochmoderne Druckstraßen, in denen aus den digitalen Daten gedruckte Papiere hergestellt werden. „Wir übernehmen für die BSR die Produktion und den Versand von etwa 450.000 Sendungen mit etwa 1.7 Millionen Blatt Papier im Jahr“, erläutert Sven Mummhardt, Supply Chain Manager bei der FP IAB. Dazu gehört natürlich auch, die Druckdateien auf Vollständigkeit zu prüfen und sie im eigenen Produktionszentrum zusammenzuführen. Um Porto zu sparen, werden Dateien automatisch gebündelt, wenn sie an denselben Empfänger gesendet werden sollen – dann genügt für den Versand ein einziger Umschlag. „Wir haben uns vor Ort von den Prozessen überzeugt und sind begeistert“, erzählt die Chefin der BSR-Kundenbetreuung nach einem Besuch in Adlershof. Insbesondere das Management des hohen Volumens an gedruckten Daten habe sie beeindruckt. „So wird unsere Post nicht nur effizienter, sondern auch kostengünstiger bearbeitet“.

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2017 erweiterten beide Unternehmen die Zusammenarbeit – zum Postausgang kam ergänzend der Posteingang hinzu. Es werden also nicht nur aus digitalen Daten postalische Briefe gemacht, sondern umgekehrt wird auch die eingehende gedruckte Post in digitale Daten verwandelt. Konkret bedeutet das: Die Eingangspost kommt beim Dienstleister in Adlershof an, wo sie sortiert und gescannt wird. „Papierfluten gehören bei uns der Vergangenheit an, die digitalen Informationen landen sofort bei uns im Datensystem – und der zuständige Beschäftigte kann sie gleich am Rechner abrufen“, freut sich Ute Schäfer. Etwa 320.000 Seiten Briefe, Faxe oder E-Mails werden jährlich gescannt, hinzu kommt die Digitalisierung der Tagespost und der Altakten mit etwa 475.000 Seiten. In Adlershof ist man an derartige Größenordnungen gewöhnt: Der Dienstleister betreut Kunden wie den führenden Netzbetreiber GASAG oder flightright, den Marktführer für die Entschädigung bei Flugausfällen. Die Zusammenarbeit mit der BSR liegt ihm besonders am Herzen. „Wir arbeiten nun fast schon seit zehn Jahren zusammen – und sind gemeinsam immer besser geworden. Das weckt einfach Vorfreude auf die nächsten gemeinsamen Schritte“, erklärt Sven Mummhardt. Ute Schäfer gibt das Kompliment gern zurück: „Es ist einfach ein gutes Gefühl, auf einem Gebiet, in dem der Datenschutz eine große Rolle spielt, einen so zuverlässigen Partner zu haben.“ Ihre Aufgaben erledigen beide Unternehmen mit Leidenschaft: Während die BSR-Fahrzeuge in den frühen Morgenstunden auf den Straßen Berlins unterwegs sind, setzen sich bei dem Postbearbeitungsspezialisten die Druckstraßen in Gang. Das gemeinsame Ziel: auf ihren jeweiligen Straßen einen guten Job zu machen – jeden Tag aufs Neue.